Jugendgottesdienst

Jugo's 2017 /2018

YouGo to JuGo

Jugendgottesdienste im Kirchenbezirk Ravensburg mit und ohne ejw


Komm vorbei und bring noch einen Freund mit, beteilige Dich in der Vorbereitung - Du bist ein Teil. Wir feiern gemeinsam. Dafür fährt ein Team aus dem ejw durch den Kirchenbezirk. Sechs Mal mindestens feiern wir Jugendgottesdienste. Da ist auch einer für Dich dabei:

 

  • Zum Schulstart und Beginn der KonfiCamp-Vorbereitung im September 
  • am Buß- und Bettag mitten unter der Woche im November 
  • am Freitag vor dem 1. Advent gibt es die Nacht der Lichter (ökumenisches Taizé-Gebet)
  • zusammen mit dem Schnupperkurs des ejw am Fasnets-Samstag 
  • draußen auf dem Zeltplatz in Tunau/Kressbronn im Mai 
  • verbunden mit der Aussendung der Freizeit-Mitarbeitenden im Juli

 

Immer vor der ersten schriftlichen Prüfung gibt es einen PrüfungsSegen: ökumenisch, kurz und gut - und in der Jugendkirche Joel, St. Jodok Ravensburg

 

Und noch manche mehr in den Kirchengemeinden, die Lust darauf haben! Manche haben dafür schon ein Team - wie Friedrichshafen, Meckenbeuren, Isny und Wilhelmsdorf. Klick Dich rein bei Ihnen.

 

You go to JuGo. :D 

PrüfungsSegen - ein Projekt breitet sich aus

Wind in deine Segel - Power für die Prüfung

Ein ökumenisches Projekt in Ravensburg.

Hauptsache nicht allein! Wenn es wirklich wichtig wird, ist es gut dieses Gefühl zu haben. Vor der Abschlussprüfung einer Schule kann es schon mal drunter und  drüber gehen: schaffe ich das alles? Habe ich genügend gelernt? Kommt ein Black-out? Was bringt das eigentlich alles - ich will am liebsten weg. Jetzt zählt es.

Und genau in dieser Situation möchten wir als Kirche Weggefährten sein. Die verschiedenen Gefühle der Schülerinnen und Schüler aufnehmen und ihnen einen Halt anbieten, der sie bis zur Prüfung und hindurch begleitet. Sie erleben, mit anderen zusammen zu sein und vor allem einen Zuspruch zu bekommen, der über das zwischenmenschliche hinaus geht. Wir nennen das Gottes Segen. Seit 2012 sammeln wir damit Erfahrungen. Anfangs kamen wenige Vorsichtige, jetzt kommen ganze Klassen. Zum Teil werden die jungen Menschen von ihren Lehrern begleitet, manche auch von Eltern. Meistens kommen sie zu zweit und zu dritt und treffen sich vor der Kirche. Dort holen wir sie auch ab.

Gut eine Stunde vor Beginn (18 Uhr) wird aufgebaut, die Musiker spielen sich ein, Kerzen, Leinwand und give-aways werden vorbereitet. Und dann sind wir da. Mindestens eine viertel Stunde vor dem Glockenschlag und sprechen mit den Prüflingen. Über ihre Erwartungen, Gefühle und was sie zwischen den Prüfungen machen werden.
Jede Schulart hat bislang ihren eigenen Termin. Viele kennen sich, manche kennen wir aus unserer Arbeit. 

Wir begrüßen die Prüflinge dann alle vor der Kirche, in einer gelösten Stimmung. Gemeinsam treten wir ein, nehmen im Chorraum Platz. Die Jugendkirche Joel in Ravensburg (St. Jodok) ist in warmes Licht getaucht, die Bänke haben Polster, Sitzwürfel liegen verstreut herum. In einer kurzen Einführung sagen wir etwas zur Idee und zum Ablauf, begegnen den Gefühlen und laden zum Ruhigwerden und Focussieren ein.

„Prüfungen sind deshalb so scheußlich, weil der größte Trottel mehr fragen kann, als der klügste Mensch zu beantworten vermag.“ Charles Caleb Colton

Warum bist du hier? – vielleicht, / weil dein Freund dich überredet hat; / weil du gerade genug hast vom Lernstoff, / weil du dachtest, das könnte nicht schaden, / weil dich die Einladung neugierig gemacht hat oder / weil du glaubst, dass dir das gut tun wird. / Ganz egal, warum du da bist. Du bist es…

Zeit für Deine Gedanken - Zeit für Dich, das Atmen, das hören, runterkommen…

Die Band spielt „Oceans“ und nimmt alle mit hinaus aufs offene Meer. Wir beten im Wechsel von biblischen Zitaten zum Wind und Meer und eigenen Bitten. Die Ansprache ist kurz, begrenzt auf einige persönliche Worte des Zuspruchs und Trosts und bewusst niederschwellig. Unsere Themen waren dabei „Wind in deine Segel (Ps 36.63.18 u.a.)“, „PrüfungsSegen to go (Ps 37,5)“, „Pause machen (1 Kön 19)“ und „Komm doch mal runter (Lk 18,18ff.)“.
Und dann folgt ein Einzelsegen für jeden, der mag. Wir legen dazu die Hände auf, nennen den Namen und sprechen ein Segenswort. Es ist ein großes Wandeln, hin zum Segen, zurück zum Platz. Im Vaterunser kommen alle nochmals zusammen.
Am Ausgang verabschieden wir uns mit einem Traubenzucker oder einer bedruckten Dose Energie. Zwei Tage später wird die erste Prüfung geschrieben. Und jeder, der da war, spürt er ist dabei nicht allein.

(erschienen in Unter uns 16/1)

 

Mehr über PrüfungsSegen aus dem Freundesbrief der Schülerarbeit (pdf) und aus jugonet (pdf).

Der fertige Entwurf von 2017 und 2016 ist ebenfalls als pdf zum download bereit.