LAKE SEVEN

Rückblick auf Lake7

Zeit im Freien und in Gemeinschaft verbringen. Jeden Tag erleben und an seine Grenzen gehen. Das war es, was für uns, die Teilnehmer*innen und Mitarbeitenden der in diesem Jahr zum ersten Mal durchgeführten Freizeit „LAKE7“ im Mittelpunkt stand. LAKE 7 – Sieben Tage Reichtum und Schönheit des Bodensees und Umgebung erleben. Während am Montag bei einer Kanutour flussabwärts der Schussen noch die Sonne schien, machten wir uns am Dienstag im strömenden Regen auf, um das Schneckenloch, eine über drei Kilometer lange Höhle in Österreich zu erkunden.
Da die Taschenlampen am Bus vergessen wurden, musste improvisiert werden: Wir gingen ohne Lampen ein gutes Stück in die Höhle hinein. Was erstaunlich gut ging, auch wenn es eine Weile dauerte, sich an die vollkommene Finsternis zu gewöhnen.
Am Mittwoch ging es dann sowohl wettertechnisch als auch wortwörtlich bergauf. Erneut in Österreich bestiegen wir den Klettersteig bei Götzis. Er führt über steile Passagen die Felswand hinauf, immer dabei ein dickes Drahtseil zum sichern. Für einige von uns die das erste Mal im Klettersteig waren, war es doch eine gute wenn auch nicht unüberwindbare Herausforderung. Als wir den Gipfel erreichten, wurden wir mit einer grandiosen Aussicht über das Rheintal bis hin zum Bodensee belohnt.
Nur eine Sache störte die Szene: Eine Zahl am Gipfelkreuz war verrutscht. Also errichteten wir kurzerhand eine „sächsische Baustelle“ (siehe Foto ), um die Zahl wieder gerade zu rücken.
Am Donnerstag war noch einmal voller Einsatz gefordert: Mit den Canadiern wollten wir den deutschösterreichische Gebirgsfluss „Lech“ bezwingen. Da es in den letzten Tagen geregnet hatte, war die Strömung reißend und die Stromschnellen mächtig. So kam am Ende keine Bootscrew den Fluss hinunter, ohne auch ein Stück geschwommen zu sein. Aber weder das, noch die Tatsache, dass das Wasser eisig kalt war, konnte uns den Spaß und die Freude rauben. Als wir an der Ausstiegsstelle ankamen waren wir zwar alle durchnässt, durchgefroren und hungrig, aber dennoch sehr glücklich und froh, dieses Abenteuer erlebt haben zu dürfen.
Nach dieser erlebnisreichen ersten Hälfte der Woche, wurde am Freitag erst einmal entspannt um, für das anstehende Volleyballturnier - den „Otter-Cup“ - am Samstag, Kraft zu sammeln. Außerdem wurden die Teilnehmer nachdem sie bewiesen hatten, dass sie sportlich und outdoorfähig sind, auf
ihre Kochfähigkeiten geprüft. Beim Kochduell servierten die zwei Teilnehmerjgruppen ein Feinschmeckermenu aus Bruscetta, Grießnockerlnsuppe und Zitronenlinguine vs. Bruscetta, Salat und Pasta mit selbstgemachten Pesto. Das gelang so gut, dass die unabhängige Jury nur schwer einen Sieger bestimmen konnte und wir damit beweisen konnten, dass wir auch in der Küche fit sind.
Am Samstag stand schließlich das Volleyballturnier an. Beim 1. Otter Cup traten sechs Mannschaften aus Friedrichshafen und Umgebung gegeneinander an und spielten um die begehrte Trophäe. Lake 7 und der CVJM stellten jeweils 2 Teams, dazu kamen noch ein Team vom WALBI und auch die CJG stellte eine Mannschaft. Im Turnier wurde hart gekämpft, aber trotzdem herrschte neben und auf dem Platz eine faire und herzliche Atmosphäre. Nach einem hart umkämpften und sehenswerten Finale bei bestem Strandturnierwetter siegte schlussendlich die Mannschaft „Lake 3“ vom CVJM
Friedrichshafen.
Neben all dem erlebnisreichem Programm haben wir uns jeden Tag Gedanken zum Thema Schöpfung gemacht. In verschiedenen Inputs während der Aktionen oder zum Abendabschluss nahmen wir uns jeden Tag einen Schöpfungstag vor. So war am Sonntag das Programm eigentlich klar: Wir hielten inne und feierten am CVJM-Strand gemeinsam Gottesdienst, in dem die Schöpfung
noch mal besonders Thema war – mit dem grandiosen Ausblick auf den Bodensee kann man sich kaum ein besseres Setting vorstellen. Dann war es schon Zeit Abschied zu nehmen - Insgesamt war die Woche für die ganze Gruppe ein einmaliges Erlebnis und hat allen sehr gut gefallen, so dass es klasse wäre, wenn sie im nächsten Jahr wieder durchgeführt wird.

Malte Weise

Jungscharlager | Jula

Wald-Bibel Freizeit | WalBi

Winterfreizeiten | Boarden und Skifahren

Taizé

Rückblick Freizeiten

Winterfreizeit | Snowboard & Ski

Bericht zur Boarderfreizeit 17/18: Onion rings-Zwiebel ruft an

Am zweiten Weihnachtsfeiertag starteten wir um 5 Uhr morgens unseren Weg ins Zillertal zur Boarderfreizeit. Mit dem Hörspiel „Oberst von Huhn bittet zu Tisch“, in dem es um witzige Übersetzungsfehler aus Speisekarten geht, konnte man sich noch mehr auf das hoffentlich sehr gute Essen unseres Hotels freuen. Diese Hoffnung wurde auf jeden Fall bestätigt.
Da wir Teilnehmer sowohl aus Calw im Schwarzwald, aus Ravensburg und aus Österreich kamen haben wir uns am ersten Abend mit witzigen Spielen von Felix kennengelernt (zu viele Erdbeeren sind unfair). Die nächsten drei Tage waren voll und ganz dem Boarden gewidmet. Bei stürmischem aber auch sonnigem Wetter haben die Anfänger bei Kussel und die Fortgeschrittenen bei Björn die Pisten unsicher gemacht. Am vierten Tag, unserem Pausentag, haben wir die Zeit zum schlafen, entspannen und Rodeln genutzt. Abends wurden dann die Boards wieder gewachst und Bindungen angeschraubt.
Danach ging es nochmal drei Tage aufs Brett. Auch haben wir Testboards und Bindungen von Nitro zur Verfügung gestellt bekommen, die wir ausprobieren konnten.
Jeden zweiten Abend gab es eine Andacht, bei der uns inhaltliche Themen zum Glauben näher gebracht wurden.
Für alle Frühaufsteher und die die es werden wollten, hat Kussel jeden Morgen eine stille Zeit angeboten, bei der über eine bestimmte Bibelstelle geredet wurde. Leider war nach neun Tagen die Freizeit schon wieder vorbei und wir mussten den Enzianhof verlassen. Auf dem Rückweg wurden wir noch von einem Unwetter überrascht, was uns die Vorfreude etwas leichter machte.