beach_access Jula 2020

Rückblick auf das Jungscharlager 2019

Das Jula 2019 startete mit dem Motto „The Greatest Showman – Gott zeigt was in dir steckt“ am Freitagnachmittag auf dem Zeltplatz in Tunau. Gespannt, vorfreudig, voller Erwartungen oder doch ein bisschen wehmütig trafen nach und nach 39 Kinder zwischen 9 und 12 Jahren ein. Die Zelte waren schnell bezogen und das erste Kennenlernen im Zelt gab den unbekannten Gesichtern Namen. Am Abend wurden dann die Regeln, Dienste und unser Trailer „The greatest Show“ vorgestellt.
Gleich am nächsten Tag tauchten wir schon in die Geschichte hinter dem diesjährigen Motto ein. Der Zirkusdirektor Barnum möchte mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, hat allerdings dadurch weniger Zeit für den Zirkus und die Artisten. Er holt Phillip Carlycle ins Boot, damit dieser ihn in seiner Abwesenheit vertreten kann. Die Artisten und auch Phillip sind zuerst jedoch skeptisch und haben auch mit eigenen Problemen und Ängsten zu kämpfen. Phillip wächst im Laufe der Zeit immer mehr in seine Rolle hinein und auch die Artisten lernen ihm und sich selber zu vertrauen. Gemeinsam meistern sie am Ende ihren großen Auftritt.
Neben der Geschichte gab es passend Bibelarbeiten zu den Liedern aus dem gleichnamigen Film. In 8 Bibelarbeiten haben sich die Zelte mit Mut, Vertrauen, Angst, Zukunftswünschen, dem eigenen Wert und Freude beschäftigt. So haben wir beispielsweise unsere Wünsche auf Steine geschrieben und die symbolisch in Gottes Hände gelegt, indem wir sie in den Bodensee geworfen haben. In anderen Bibelarbeiten saßen wir am Lagerfeuer, haben uns kreativ ausgelebt oder uns in verschieden Spielen besser kennengelernt.
Natürlich waren wir nicht nur auf dem Zeltplatz. Durch einen Stationenlauf haben wir die Umgebung des Zeltplatzes kennengelernt, beim Nachtgeländespiel haben wir einen entführten Mitarbeiter finden müssen oder als Beduinenstämme unsere Kamele durch lange Tage ernähren müssen. Spontan waren wir sogar Baden im Bodensee, was auch sehr gut angekommen ist und bei dem warmen Wetter sich richtig gut angeboten hat.
Eines der größten Highlights war der Haijk. Wir wurden irgendwo mit unseren Rucksäcken, Isomatten und Schafsäcken ausgesetzt und mussten mit Hilfe einer Karte oder Ortskundigen den Weg zu einem Gemeindehaus und zum Zeltplatz finden. Das Wetter war gut und die Aufgaben die wir vom Leitungsteam erhalten hatten, konnten wir gut in den Pausen erledigen. Am Abend waren die großen Jungs und Mädels im Gemeindehaus in Laimnau angekommen, die kleine Jungs und Mädels im Gemeindehaus in Eriskirch. Der nächste Wandertag war nass, es hatte angefangen zu regen, trotzdem machten wir uns mit überwiegend guter Laune auf den Rückweg zum Zeltplatz. Als die letzte Gruppe ankam, schien schon wieder die Sonne und alle hatten zwar schmerzende Füße und Schultern, waren aber auch überglücklich wieder zurück zu sein.
Großen Gefallen fanden auch die beiden Spieleabende. Bei Shows wie „Die perfekte Minute“ und „Der große Preis“ konnten alle mitfiebern und sich freuen, sowie neue Seiten an sich und anderen entdecken. Auch der besondere Abend war ein Highlight des ganzen Julas. Nach einer Talentshow, auf die alle die wollten, fleißig geübt hatten, konnten wir uns noch einmal richtig in der Disco austoben.
Den Abschluss des Julas bildetet der gemeinsam gestaltete Gottesdienst mit den Eltern und ein gemeinsames Mittagessen. Dabei ging, wie schon das ganze Zeltlager, ein großes Lob an die Küche, die uns täglich mit neuen leckeren Gerichten überraschen konnten.
Wir hatten im Jula eine schöne Zeit und haben tolle Sachen miteinander erlebt. Es ist zwar schade, dass das Jula 2019 schon wieder vorbei ist, aber viele Kinder und auch ich freuen sich schon auf das kommende Jula.

Bianca Schneider, Grünkraut

FAQ - Häufig gestellte Fragen

  • add Was ist der Haijk?

    Der Haijk ist eine eintägige Wanderung, auf dem die Teilnehmer auserhalb vom Zeltplatz übernachten.

    Am ersten Tag startet man Mittags vom Zeltplatz in Gruppen aus 2 Zelten los, oder wird mit dem ejw-Sprinter ausgesetzt. Dann beginnt das Abenteuer einen Tag zu wandern, Menschen zu treffen, Aktionen zu machen und bis zum nächsten Tag mit vielen Erlebnissen zum Zeltplatz zurückzukehren. Ein spannendes und zum Teil anstrengendes Erlebnis mit vielen tollen Erfahrungen.

  • add So nah am See - da geht man doch sicher baden?

    Wir möchten gerne jedes Jahr den Teilnehmern die Möglichkeit geben, im Bodensee baden zu gehen, doch aus rechtlichen Gründen benötigen wir einen Rettungsschwimmer, der jedes Jahr neu gefunden werden muss. Wir geben unser Bestes.

  • add Was hat das mit den Foto- und Filmrechten auf sich?

    Der nächste rechtliche Punkt. Wir brauchen die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten Fotos und Filme der Kinder machen zu dürfen. Ein Punkt der uns Hilft Werbung für die Freizeit zu machen. Mit Fotos und Videos können wir das Erlebnis für unsere Präsenz verwenden und somit noch mehr Menschen damit begeistern.

    Das geschieht entweder auf unserer Homepage, mit Flyern, unserem Freizeitenheft oder an unserer neuen Baustelle, dem Youtube-Kanal. Zudem helfen die Fotos uns, Sponsoren und Unterstützer zu werben.

    Natürlich können die Kinder im nachhinein auf Anfrage eine Fotosammlung ihrer Freizeit haben.

  • add Kann ich mein Kind auch Besuchen kommen?

    Nein!

    Für die Eltern gibt es die Möglichkeit Briefe per Post zum Zeltlager zu schicken. Genauso können die Kinder auf dem Zeltlager Post nach Hause schreiben.

    Mit dem Bedarf sich zu sehen muss man gezwungenermaßen bis zum Ende des Zeltlagers warten, doch hier ist die Freude von Eltern und Kindern um so größer, gemeinsam den Abschlussgottesdienst zu feiern, im Anschluss Mittag zu essen und von den vielen Erlebnissen zu hören.

  • add Darf mein Kind sein Handy/seine Digicam mitnehmen?

    Auch hier ein Nein, technische Gertäte sind auf dem Zeltlager tabu!

    Egal ob Handy oder Digicam, sie gehen im Trubel zu schnell kaputt oder schaffen Ungerechtigkeit.

    Zum Telefonieren haben Mitarbeiter ihre Handys dabei, Fotos werden mehr als genügend gemacht und elektronische Spiele braucht man in 10 Tagen spannendem und abwechslungsreichem Programm erst recht nicht.

Zeitungsbericht 2018