Bericht zum KonfiCamp 2019 aus Sicht einer Konfirmandengruppe

Insgesamt hat uns das Konficamp sehr gut gefallen. Es war alles echt gut organisiert und die Mitarbeiter waren immer nett. Das Essen war äußerst lecker- wir waren positiv überrascht. Außerdem war das Geländespiel mega spannend, wo es darum ging einen Mordfall zu lösen. Die Workshops waren eine schöne Abwechslung. Wir waren klettern, beim Buchbinden, Werwolfspielen und Schrumpffolie machen.


An vielen verschiedenen Orten hat jeder von uns Gott erlebt und gespürt…

…beim Beten in der Gutenachtrunde

…im Ostergarten, wo wir die Ostergeschichte mit Jesus nochmal anders erleben

   durften.

…in der Lightbox bei den Einheiten Aufbruch, Aufstieg, Abstieg und Ausblick.

…im Säulensaal beim Klavierspielen und Zeichnen.

…auf dem Flur, als das Licht ausging

…die Armbänder, die für uns ein Zeichen waren, dass Gott bei uns ist

...beim Nachdenken über das Konficamp zu Hause.

Einige von uns wären gerne länger geblieben und wollen gerne als Mitarbeiter im nächsten Jahr antreten.

Simone, Luna, Sarah, Max, Sven und Elija - Konfis aus der Kirchengemeinde Eriskirch

Bericht zum KonfiCamp 2019 aus Sicht einer jungen Mitarbeiterin

Das Konfi-Camp ist ein einzigartiges Erlebnis! Die Gemeinschaft und die Verbindung zu Gott, die man dort erlebt ist einfach überwältigend. Deswegen möchte ich gerne darüber berichten. Am Donnerstag haben wir Mitarbeiter uns um 10 Uhr am ejw getroffen und sind in Fahrgemeinschaften zum Humboldt-Institut in Bad-Schussenried gefahren. Die Vorfreude war bei allen schon sehr groß! Dort angekommen haben wir begonnen alles für die Konfis vorzubereiten. Ich war schon sehr gespannt, weil es für mich, das erste Jahr als Mitarbeiter war.
Als die Konfis endlich angekommen sind, haben wir aus dem Geistlichen Team, sie auf ihre Zimmer begleitet die das Area Team schon vorbereitet hat. Bis zum Abendessen konnten sie dann schon ins SoDa gehen um ihre Zeit zu vertreiben oder in den Säulensaal um ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Der Säulensaal war auch für mich eine schöne Möglichkeit mehr in Kontakt mit den Konfis zu kommen, zu wissen wie es ihnen geht und für sie da zu sein.
Dann ging endlich der Startabend mit dem Thema „Aufbruch“ los. David hat uns von seiner Geschichte erzählt, wie er mal aufgebrochen ist und wir haben in kurzen Videos mehr über die Konfis und ihren Gemeinden erfahren. Die Stimmung in der Lightbox hat mich während dem Konfi-Camp, das natürlich auch kräftezehrend war, sehr gestärkt! Da kamen dann alle zusammen: Konfis, Band, Mitarbeiter und die Techniker. Dort habe ich das Gemeinschaftsgefühl mit am stärksten gespürt!
Nach dem Startabend gab es wie jeden Abend kurz vor Nachtruhe immer die Gutenachtrunden, die von zwei Mitarbeitern für eine Gemeinde gestaltet wurden. Auch ich durfte so eine Gute-Nacht-Runde leiten. Zusammen mit den Konfis haben wir den Tag noch mal Revue passieren lassen und sie nach ihren Highlights gefragt. So konnten wir auch mehr darüber erfahren, wie das Konfi-Camp die Konfis bewegt, was ihnen gefällt und was nicht. Abgeschlossen haben wir immer mit einem Gebet. Die Gute-Nacht-Runden waren für mich besonders. Es hat mir Spaß gemacht den Abend mit den Konfis ausklingen zu lassen, mit ihnen zu singen, und gemeinsam zu beten um die gemeinsame Zeit besser auf sich wirken lassen zu können.
Am nächsten Morgen haben wir, das Geistliche Team, die Andacht vorbereitet während die Konfis und die anderen Mitarbeiter das Outdoorgame spielten. Es hat mir ein gutes Gefühl gegeben den Konfis durch die Andachten auf eine andere Art und Weise Gott nahe zu bringen. Auch mich selber haben die Andachten immer sehr berührt, weil die Stimmung die dort herrschte so eine Besondere war und die Themen mich sehr zum Nachdenken gebracht haben.
Am zweiten Tag ging es weiter mit der Einheit „Aufstieg“. Vor den Einheiten gab es für die Mitarbeiter immer eine Gebetsgemeinschaft, in der alle füreinander gebetet haben. Das war für mich die Zeit, in der ich Gott am meisten gespürt habe und die mir Kraft für den Tag gegeben hat, weil das Gemeinschaftsgefühl und der Zusammenhalt, um für die Konfis eine coole Zeit zu schaffen, so groß ist!
Das absolute Highlight an dem Tag war aber der Ostergarten! Mit Jesus seinen letzten Weg zu gehen war sehr emotional. Zu sehen, wie viel Aufwand sich das Team gemacht hat und mit wie viel Liebe zum Detail alles gestaltet wurde hat auch die Konfis sehr bewegt. Das von ihnen zu hören und zu sehen wie der Ostergarten die Konfis gefesselt hat, hat uns Mitarbeiter natürlich sehr gefreut!
Die Zeit ging sehr schnell vorbei und so stand auch schon der vorletzte Tag vor der Tür. Die Einheit an dem Tag ging mit dem Thema „Abstieg“ weiter, die von Vossi und Annika gestaltet wurde. Es hat mich sehr bewegt als drei von uns Mitarbeitern ihre Abstiegsgeschichte erzählt haben und wie sie aus ihrem Tief wieder herausgekommen sind und weitergemacht haben und, dass es sich lohnt zu kämpfen und an sich zu glauben.
Nach unserem letzten Abendessen, das wie immer sehr lecker war, hat „der besondere Abend“ begonnen. Für den besonderen Abend kam DJ Faith zu uns. Er hat richtig Stimmung gemacht, sodass alle ausgelassen getanzt haben und den letzten Abend so richtig genießen konnten.
Am nächsten Morgen haben wir nach dem Frühstück einen wunderschönen Gottesdienst gefeiert mit dem Thema „Ausblick“, in dem wir uns gefragt haben wie geht es jetzt nach diesem Weg, den wir die letzten vier Tage zusammen gegangen sind, weiter und wie kommen wir zurück in unseren Alltag. Das hieß es dann auch schon leider nach dem Mittagessen. Zurück nach Hause in den Alltag. Wir haben die Konfis in einem großen Kreis verabschiedet und anschließend, nachdem wir aufgeräumt hatten, ebenfalls das Camp verlassen und sind wieder zurück nach Hause gefahren.
Abschließend möchte ich sagen, dass mich das Konfi-Camp sehr berührt hat. Die Nähe zu Gott die ich dort durch die Gemeinschaft mit den Konfis und den Mitarbeitern gespürt habe war sehr intensiv! Ein weiteres Highlight für mich war das gemeinsame Singen in der Lightbox. Die Band hat richtig gute Stimmung gemacht und man hat gemerkt, dass es den Konfis genauso viel Spaß macht wie uns! So kann ich sehr dankbar auf ein tolles Konfi-Camp mit vielen Highlights zurückblicken und freue mich schon aufs nächste Jahr!
Hannah Büker aus der Kirchengemeinde Ravensburg

Bericht zum KonfiCamp 2019 aus Sicht einer Vikarin

„Der Weg ist das Ziel“ so heißt das Motto all derer, die sich auf den Jakobsweg machen. Das Ziel ist nicht entscheidend, sondern der Weg dorthin, der Aufbruch, die Veränderungen, die guten und die schlechten Erlebnisse. Das passt zu dem diesjährigen Konficamp 2019 auf ganz verschiedene Weisen:
Einerseits inhaltlich, denn hier stand der eigene Weg mit Gott im Fokus und wurde immer wieder an verschiedenen Stellen durch biblische Geschichten, (outdoor-)Aktionen und Lieder thematisiert.
Andererseits, mal ehrlich: Die gemeinsame Zeit, dieser Weg miteinander, das war das Beste am Konficamp – für mich das Ziel. Es ist eine unglaubliche Erfahrung, wenn sich plötzlich Gemeinschaft entwickelt und Offenheit zwischen Konfis entsteht, die am Anfang nichts von den anderen Gruppen wissen wollten. Nicht zu Letzt ist es wichtig, die Chance für mich als Pfarrerin oder Vikarin zu nutzen und eine ganz andere Seite an meinen Konfis zu entdecken. So ein gemeinsamer Aufbruch ins Ungewisse, und wenn es „nur“ das Konficamp ist, kann Wunder wirken.
Klar, bei 130 Konfirmanden und Konfirmandinnen ist immer etwas los! Aber die etwa 40 Teamer haben gezeigt, dass sie es verstehen überschüssige Energien zu nutzen, kreativ zu sein und keine Langeweile aufkommen zu lassen: Sei es beim kreativ innovativen Outdoorspiel, den verschiedenen Workshops, wie Klettern, Wasserballspielen, Nagelbilder gestalten und vieles mehr oder bei den inhaltlichen Blöcken, beim gemeinsamen Feiern, Singen, Tischtennisspielen und Abhängen in den Pausen. Gerade die Spielaktionen und der Ostergarten kamen bei meinen Konfis gut an. 
Natürlich, nicht alles verlief immer reibungslos und so mancher „Abstieg“ und „Aufstieg“ musste gemeistert werden, aber gerade hier war es wirklich bezeichnend wie gut die Kommunikation und Zusammenarbeit im Team und mit uns Pfarrer*innen funktionierte.
Alles in allem: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich aufs nächste Mal! Es ist auch wirklich schwer, sich nicht mitreißen zu lassen von der guten Stimmung im EJW-Team. Danke für eure unkomplizierte, offene, kreative und herzliche Art, mit der ihr den Konfis und Pfarrer*innen begegnet. Danke, dass ihr als Team jedes Jahr so ein wahnsinnig abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellt! Für meine Konfis und mich hat es sich definitiv gelohnt zu euch zu kommen – und das sage ich jetzt wirklich nicht nur wegen des hervorragenden Essens.

Rivka Schunk, Vikarin in der Kirchengemeinde Manzell

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Indoor-Konfi-Camp – zwei Erlebnisberichte

130 Konfis und 54 Mitarbeitende = 184 Menschen vier Tage in einem Haus – das ist: Unglaublich viel Vorbereitung und Engagement, meterweise Kabel und Tücher, Menschenmassen, leckeres Essen, Chillen und Tischtennisspielen, Action auf den Zimmern, Geländespiel im Nieselregen, 17 Workshops, nächtliche Mitarbeiterrunden, morgendliche Andachten, Live-Musik, Gebete, Gute-Nacht-Runden, persönliche Gespräche, authentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, spannende Jesus-Bilder, Arbeit mit einem biblischen Text, ein schöner Abschlussgottesdienst, die Bereitschaft das Konzept immer weiter zu entwickeln, auch theologisch, was ich gut fand - und: viele Emotionen.

Mein persönliches Highlight war der Ostergarten. Mit unglaublich viel Liebe und Sorgfalt sind die Stationen beeindruckend vorbereitet worden. Die Möglichkeiten für die Konfis an den einzelnen Erlebnissen der Passions- und Ostergeschichte teilzuhaben, fand ich sehr gelungen und einfühlsam angeboten.

184 Menschen vier Tage in einem Haus – das ist aber vermutlich auch das Maximum, was für ein Wochenende machbar ist. Mein Eindruck war: Für manche der Konfis war es vielleicht sogar zu unübersichtlich und gegen Ende dann doch auch emotional herausfordernd. Gleichzeitig würde ich sagen, dass die große Mehrheit es klasse fand. Die Begeisterung, sich auf den Weg des Glaubens zu machen, hat angesteckt. Das merke ich zumindest bei meiner Gruppe. Für mich war es auf jeden Fall eine interessante Erfahrung. Und nebenbei: Die Band fand ich musikalisch klasse, ich bin sicher, dass sie noch mehr Musikstile und Genres auf Lager hat. Oder? Lasst es ruhig auch hören!

Dorothee Sauer,
Pfarrerin aus dem Nachbarkirchenbezirk Biberach,
als Vertretung für Aitrach zum ersten Mal dabei.

 

Für mich persönlich war es das erste Mal KonfiCamp als Mitarbeiter und eine super Erfahrung. Im Jahr zuvor bin ich selbst als Konfi mit meiner Gemeinde dort gewesen und hatte so viel über Gott und auch über mich selbst gelernt, aber dabei auch gleichzeitig unendlichen Spaß gehabt.

Und nun das KonfiCamp aus einer anderen Sicht zu erleben, war mal ganz anders – es war anstrengender, hatte aber noch mehr Freude mitgebracht, als erwartet. Als  Mitarbeiter konnte man sehen und erleben, wie die Konfis auf neue Sichten auf Gott reagierten, einander in ihren Gemeinden näher kamen und neue Freunde fanden.
Auch ich selber habe über den Zeitraum der verschiedenen Treffen (beim Vorbereitungswochenende, Aufbau, KC) viele neue Leute kennengelernt, neues über Gott erfahren und war ihm damit auch um einiges näher gekommen. Das KC hatte alle meine Erwartungen gesprengt und war unglaublich genial gewesen!
So hab ich mich nach den vier Tagen KC schon auf das nächste Jahr gefreut.

Jule Zander,
Mitarbeiterin aus Wangen

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Eine Liste der Lieder sowie Links zu YouTube-Videos oder Akkorden findest du HIER