Jungscharschulung

Kindeswohlgefährdung

Der Schutz der uns anvertrauten Teilnehmer und Mitarbeitenden steht an oberster Stelle. In diesem Zuge haben sich verschiedene Gremien im Jugendwerk sich dazu Gedanken gemacht.  So wurde eine präventive Konzeption zur Vermeidung von Kindeswohlgefährdung ausgearbeitet. Diese soll dabei nicht misstrauisch gegenüber Mitarbeitenden sein, sondern neben dem Vertrauen in jeden Mitarbeiter ein weiteres Qualitätszeichen unserer Jugendarbeit sein. HIER finden sie die Konzeption.

Die Schulung "Kindeswohlgefährdung - Grenzen achten und wahrnehmen 2019" steht fest

Die jährliche Schulung "Kindeswohlgefährdung - Grenzen achten und wahrnehmen" findet nun am Freitag 13. Dezember 2019 von 18-21 Uhr im Gartensaal des Matthäus-Gemeindehauses (Weinbergstraße 12 - 88214 Ravensburg) statt. Die Psychologische Beratungsstelle der Diakonie Ravensburg und das Evangelische Jugendwerk Ravensburg laden alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der kirchlichen Arbeit mit Kindern herzlich ein. Wir wollen für Anhaltspunkte sensibilisieren, die auf eine Kindeswohlgefährdung hindeuten, die rechtlichen Rahmenbedingungen vorstellen sowie die Präventionsansätze in den örtlichen Kirchengemeinden fördern. Im Rahmen der Schulung werden wichtige Begrifflichkeiten erklärt, verschiedene mögliche Situationen anhand von Fallbeispielen einschätzen gelernt, der Verhaltenskodex und die Konzeption des Ev. Jugendwerks Ravensburg sowie der Handlungsplan im Krisenfall vorgestellt, um für die ehrenamtliche Arbeit sensibilisiert zu sein. Diese Schulung ist kostenfrei.

Das Leitungsteam für die Schulungsveranstaltung besteht aus:

Katarzyna Herter
(Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin [DGSF] in der Psychologischen Beratungsstelle der Diakonie Ravensburg)

Gabie Rabus
(Heilpädagogin in der Psychologische Beratungsstelle der Diakonie Ravensburg)

David Scherger
(Dipl. Sozialpädagoge, Dipl. Religionspädagoge und Jugendreferent im ejw Ravensburg)

ANMELDUNG bis zum Freitag 6. Dezember 2019 an:
ejw Ravensburg
David Scherger
Hirschgraben 11
88214 Ravensburg
Telefax: (0751) 56077-20
E-Mail: scherger@ejw-rv.de

Flyer mit Anmeldung zur Schulung KINDESWOHLGEFÄHRDUNG

Schnupperkurs | Schulung

Grundkurs A & B 2019

GRUNDKURS A

Als ich am Mittwoch im Gemeindehaus in Wilhelmsdorf ankam, kannte ich so gut wie niemanden, doch alle waren sehr offen und ich fühlte mich gleich angenommen. Die morgendlichen Warm-ups und ein ausgiebiges Frühstück halfen die oft kurzen Nächte zu überstehen und tagsüber gut den Lernstoff über Rechte, Exegese oder Gruppenpädagogik aufzunehmen. Die Stimmung war immer sehr gut und wurde durch gemeinsames lautes Musikhören und gute Gespräche aufgelockert. Die Abendandachten mit den Lobpreisliedern schufen eine tolle gemeinschaftliche Atmosphäre, die auch half den Kopf ein wenig freizubekommen. In unserer Freizeit konnten wir Tischkicker oder Billard spielen, andere pokerten lieber am Nebentisch.
Am besten hat mir das Andacht-Schreiben und -Vortragen gefallen, da ich damit noch nicht sehr viele Erfahrungen gemacht hatte. Es war auch ziemlich interessant worüber und wie die anderen ihre Andachten gehalten haben. Bei einer der letzten Einheiten, der Gruppenpädagogik, bemerkten wir durch aufregende und spannende Spiele wie sehr wir in dieser kurzen Zeit als Gruppe zusammen gewachsen waren. Der letzte Abend, den die Grundkurs B-ler für uns vorbereitet haben, war ein schöner Abschluss. Wir durften beispielsweise mit zusammengebundenen Händen Abendessen oder uns blind durch Parcours kämpfen, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert. Mir persönlich haben die knapp vier Tage mega gut gefallen und ich habe viele neue Kontakte knüpfen dürfen.

Josua Erstling, Berg

GRUNDKURS B

Ich hatte mich schon länger auf Grundkurs B gefreut. Als es dann losging war es wunderbar viele Menschen von Grundkurs A aus dem Vorjahr wiederzutreffen. Genauso toll fand ich, neue Leute kennenzulernen, sei es von Grundkurs A oder B.
In verschiedenen Einheiten haben wir uns mit Themen beschäftigt, die das Gelernte aus Grundkurs A vertiefen und ergänzen.So haben wir beispielsweie über unsere Grenzen und die Grenzen anderer gesprochen, wie man diese erkennt und respektiert. Auch gab es die Einheit „Gaben II“, in der wir verschiedene Perönlichkeitstests gemacht haben, um uns ein bisschen besser einschätzen zu können und herauszufinden, was für eine Art von Person wir sind. Mein lieblings Einheitenblock war zum Thema „Bibelgeschichten erzählen“. Wir haben gelernt diese sehr anschaulich und passend für jede Altersgruppe zu erzählen. Zum Schluss haben wir uns in Kleingruppen gegenseitig eine Geschichte erzählt, was ich sehr spannend fand, da ich meiner Fantasie freien Lauf lassen konnte und jeder eine andere Herangehensweise hatte. Schön fand ich bei allen Einheiten, dass sie zu sehr persönlichen und offenen Gesprächen in der Gruppe geführt haben, ich habe mich einfach wohl gefühlt.
Mein absolutes Highlight war der letzte Abend, den Grundkurs B für Grundkurs A organisiert hat. Es war das erste Mal, dass ich eine leitende und organisatorische Aufgabe hatte, es war eine ganz neue und besondere Erfahrung für mich. Als dann alles ziemlich gut geklappt hat, waren wir alle sehr stolz.
Ingesamt hat mir Grundkurs B großen Spaß gemacht. In den Einheiten und auch in den Pausen oder beim gemeinsamen Essen sind wir alle stark zusammengewachsen, es war eine mega Gemeinschaft. Ich persönlich habe viel über mich selbst gelernt, wie ich bin und wie ich mich einbringen kann.
Das Schönste aber war die starke Anwesenheit und Gemeinschaft mit Gott.Er hat uns bei allem, was wir taten unterstützt und begleitet. Vorallem die Andachten am Abend haben mir sehr gut getan und ich bin glücklich, dass alles so war wie es war.

Mathild Rebholz, Weingarten

Rückblick auf den Seminartag Kinderkirche und Jungschar

Es ist der 16.03.2019, 9:40 Uhr. Ich habe meine Wohnung bei gutem Wetter verlassen, wenige Minuten später erreichen mich die ersten Stimmen. Aus verschiedenen Gemeinden haben sich aus den Bezirken Biberach und Ravensburg Mitarbeiter der Jungschar und Kinderkirche um 10:00 Uhr in Aulendorf getroffen. Im evangelischen Gemeindehaus der Thomaskirche fand durch die gemeinsame Organisation des Jugendreferenten David Scherger, der Pfarrerin Gertrud Hornung und des Pfarrers Thomas Breitkreuz ein Seminartag zum Thema „Erzählen“ statt. Durchgeführt wurde dieser von Frank Widmann und Eva Rathgeber, die als Referenten für Kindergottesdienste vom Landespfarramt aus Stuttgart anreisten.
Im Laufe des Tages wurden viele verschieden Aspekte zum Oberthema „Erzählen“, aber auch Informationen über die unterschiedlichen Strukturen der verschieden Gemeinden bezüglich der Kinderkirche zum regen Gesprächsstoff.
Eine amüsante Vorstellungsrunde, gefolgt von einer vorwiegend theoretischen Einheit zum Erzählen und Aufbereiten von biblischen Geschichten war der Hauptteil bis zum Mittagessen. „Wie wird eine biblische Geschichte lebendig? Was für grundlegende Regeln sollte ich beim Erzählen einhalten? Wie können Dialoge und Sinneseindrücke helfen, die Erzählung greifbarer zu gestalten? Was ist für die Kinder wichtig? Was sollen sie mitnehmen?“Die sind nur ein einige Beispiele der Themen, die behandelt wurden.
Die „POZEK-Methode“ war hier ein guter Begleiter, an dem wir uns orientieren konnten.
Das von uns in zwei Kleingruppen entwickelte Hörspiel zu einer Bibelstelle unserer Wahl ergab den einen oder anderen Grund für ein Schmunzeln, vor allem aber die Chance, sich neu in das biblische Geschehen hineinzuversetzen und diese neu zu denken.
Nach einem typisch schwäbischen Mittagessen ging es in die zweite Runde.
Unsere Gäste aus Stuttgart hatten verschieden Möglichkeiten vorbereitet, mit unterschiedli-chen Techniken und Materialien eine Erzählung zu gestalten bzw. zu visualisieren. Indem wir Teilnehmer des Seminars erst einmal in die Rolle eines Kinderkirchen-/Jungscharkindes schlüpfen konnten und die Methoden live vorgespielt bekamen, wurde es – zumindest für mich – später leichter, diese Methoden selbst auszuprobieren. In Gruppen gab es die Möglichkeit, zwei der vier gezeigten Techniken an einer frei gewählten Bibelstelle selbst anzuwenden und später mit anschließender Reflexion der ganzen Gruppe vorzuführen. In der sowohl alters- als auch geschlechtergemischten Gruppe kamen sehr verschiedene vor allem aber konstruktive Eindrücke zusammen. Dabei wurde jedoch auch besonders deutlich, welche Hindernisse und Schwierigkeiten aufkommen können und welche Lösungsansätze es gibt
Abgerundet mit einem Segen war der Seminartag ein mit vielen positiven Eindrücken und Singeinschüben gespickter Tag.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, die diesen Tag ermöglicht haben!

Susanne Aab

Seminartag Kinderkirche und Jungschar

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